Entwicklung einer Partnerschaft in Bereichen Umwelt und Fremdenverkehr Rusovce - Bruck/Leitha
Inhalt:
1. Ausgangslage
2. Projektentstehung
3. Projektaktivitäten
4. Womit das Projekt innovativ ist
5. Projektziele
Inhalt
1. Ausgangslage

Die Park von Rusovce hat seinen Wert als natur-historischer Standort sowie ein Erholungspotential für die Stadt Bratislava. Seine Bedeutung reicht aber weit über die Grenzen der Gemeinde, nur als Beispiel - die Platane, die hier stehen haben einen Stammumfang von 300 bis 400 cm, es gibt aber auch welche mit nur mit 180 cm.

Der Park breitet sich auf einer Fläche von ca. 15 ha aus. Zur Zeit ist er im Besitz der Regierungskanzlei, verwaltet wird er über das Amt für zweckgebundene Einrichtungen. Er ist schon jahrelang vernachlässigt. In seine Wartung wird nicht investiert, nichtmall in die Erhaltung des jetzigen Standes und er verwahrlost zunehmend. Priorität des Besitzers ist das Schlossgebäude - welches die Dominante des Parks und des Ortes ist und als repräsentative Residenz dienen soll.


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2. Projektentstehung

Der Stadtteil Bratislava - Rusovce hat Interesse, die Werte der Parkanlage für die Öffentlichkeit zu erhalten. Er wurde Initiator der Projektaktivitäten zur Sanierung des Parks. Der Impuls dazu kam aber von unten - von der lokalen Bürgervereinigung Natura Rusovce. Dank der Zusammenarbeit der außerbehördlichen und nichtgewinnbringenden Vereinigung mit dem Gemeindeamt hat das Projekt einen starken Modelwert.

Das Projekt wird von 4 Subjekten: dem Stadtteil Bratislava - Rusovce als Projekhauptträger, dem außerbehördlichen Regionalumweltzentrum als Hauptkoordinator und fachlichen Partner, der Bürgervereinigung Natura Rusovce und dem österreichischen Partner - der Stadt Bruck an der Leitha verwirklicht.


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3. Projektaktivitäten

Hauptziel des Projektes soll eine Studie zur Sanierung des Parks von Rusovce sein. Dieses Dokument wird die Funktionen des Parks, seine Natur, die Sanierung und Bepflanzung sowie das gesamte Gebiet einschließlich der technischen Parkelemente definieren. Es soll eine Vision aufzeigen, wie sich der Park in 10 bis 50 Jahren entwickeln sollte. Es entsteht mit Einarbeitung der Vorstellungen des Eigentümers, der Fachleute und der Öffentlichkeit.

Zur Erreichung dieses Zieles ist es notwendig eine gründliche dehndrohlogische Bewertung des Parkpotenzials und eine fachliche Grundbehandlung des Baumbestandes durchzuführen.

Eine weitere Aktivität des Projektes ist das Realisieren eines über die Grenzen reichenden Seminars, welches zum Ziel hat die Koordination der Parksanierung im Rahmen des geplanten internationalen Netzwerkes von Parkanlagen im Grenzbereich der Slowakei, Österreich und Ungarn.

Die Ergebnisse zum Wiederaufbau des Parks werden auf der Web Seite und in der vorbereiteten Broschüre über den Park präsentiert.


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4. Womit das Projekt innovativ ist

Das Projekt zeigt zwei markant innovative Aspekte auf. Als erstes ist es die enge Zusammenarbeit der staatlichen Behörde als Eigentümer, des Gemeindeamtes als Träger der Aktivitäten und des dritten Sektors als Hauptumsetzer und Koordinator.

Das zweite Aspekt ist die Einbeziehung der Ortsbewohner in den Planungsprozess - s.g. partizipatives Planen. Es geht darum, dass die Ortsbewohner die Möglichkeit haben selbst zu definieren, wie der Park aussehen soll, was er beinhalten soll usw. Dieser Prozess wird von Fachplanern und Fazilitatoren kontrolliert und gesteuert. Diese Einbeziehung der Öffentlichkeit in den Planungsprozess ist in der Slowakei einmalig, darum ist der Modelwert im Falle eines Erfolges weitreichend.


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5. Projektziele

Durch Sicherung der genannten Aktivitäten soll das Projekt folgende Grundziele erfüllen: